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Tour 2017

Großglockner-Tour 2017

 
Tag 1
22.06.17, es war wieder soweit, unsere jährliche Motorrad-Tour stand bevor, und diese führte uns in diesem Jahr in das Gebiet um den Großglockner.
Da es wieder sehr heiß werden sollte, starteten wir morgens um 7.00Uhr Richtung allgemeinem Treffpunkt, dem Motodrom in Kirschbaumwasen/Murgtal.  Wie jedes Jahr wenn es in die österreichischen Alpen geht, verläuft unsere Anreise recht unspektakulär über den Schwarzwald, A81, Bodensee und dann durch den Pfändertunnel nach Vorarlberg.
Nachdem unsere Anreise ca. 570km (ca. 8Std reine Fahrtzeit) bis zum Ziel in Piesendorf betrug sahen wir uns gezwungen leider recht viele Kilometer auf der Autobahn zurückzulegen (was aber aufgrund der hohen Temperaturen von über 35°C nicht so schlimm war).
Den zweiten Pass unserer Anreise (nach dem Arlberg) den Gerlospass umfuhren wir aufgrund unseres Navis und nutzten hier eine sehr sanierungsbedürftige alte Nebenstraße (evtl. die alte Passstr.)
Nachdem wir um ca. 17.30 Uhr im Waidachhof in Piesendorf (unserem Domizil für die nächsten Tage) angekommen waren und unseren Flüssigkeitsverlust mit einem isotonischen Kaltgetränk ausgeglichen hatten wurden die Zimmer bezogen und nach einem guten Abendessen fielen alle müde ins Bett.


 
Tag 2

Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir vorbei an Zell am See, durch den Pongau Richtung Radstädter Tauernpass (1739m) und weiter über Mauterndorf, Tamsweg nach Predlitz. Nach kurzer Fahrt erreichten wir die Turracher Höhe (1783m) und somit auch den Biosphärenpark Nockberge. Nach kurzem Fotostop, ging es weiter über die mautpflichtige Nockalmstraße (Schiestlscharte-2012m und die Eisentalhöhe-2042m)
Nach einer kleinen  Mittagspause in der Glockenhütte auf der Schiestlscharte ging es weiter nach Gmünd in das private Porsche-Museum von Helmut Pfeifhofer. Hier gab es dann auch viel Raritäten zu bestaunen (siehe Bilder).
Nach einem kurzen Blick auf die Uhr und Check der Wetterlage entschlossen wir uns für den Rückweg ins Hotel die Autobahn zu nutzen um noch  rechtzeitig zum Abendessen zurück zu sein.

ca. 365km / 5:45 Std. reine Fahrtzeit (ohne Pausen)



 
Tag 3

Heute stand die Königsetappe an, der Großglockner.
Bei bestem Kaiserwetter starteten wir um 8:30Uhr Richtung Bruck an der Glocknerstr. Weiter nach Fusch und Ferleiten. Hier an der Mautstelle ging alles recht fix da wir alle schon vorher ein Kombi-Tourenticket gekauft hatten. Ab jetzt ging es bei besten Verhältnissen zügig bergauf bis zur Edelweißspitze(2571m). Bei bester Aussicht kamen hier viele gute Bilder zustande.
Weiter am „Fuscher-Törl“ vorbei und durchs Hochtor (Tunnel) steuerten wir die Kaiser Franz-Josefs-Höhe an(2369m) von welcher aus man einen grandiosen Blick auf den Großglockner und den Gletscher hat (oder was von diesem noch übrig ist).
Nach toller Aussicht und netten Bildern fuhren wir weiter vorbei an Heiligenblut bergab über den Iselsbergpass (1208m) nach Lienz und weiter durch das Pustertal nach Südtirol. Hier wartete ein weiteres Highlight auf uns, der Staller Sattel (2052m), dieser ist mit Ampelregelung und nur einspurig befahrbar. Wir erwischten die letzten 5 Minuten vor der Rotphase und somit war nicht mehr viel los, perfekt.
Oben angekommen bedurfte es mal wieder einer kleinen Stärkung, bei Kaiserschmarrn und bestem Wetter ließ es sich gut aushalten, aber wir mussten ja auch noch zurück. Also weiter ging es durchs Defereggental nach Huben und wieder nach Lienz. Da wir ja auf die andere Alpenseite mussten und ein Tagesticket für den Großglockner hatten fuhren wir auch wieder über die Großglockner Hochalpenstraße zurück. Mittlerweile war 16 Uhr vorbei und es war nicht mehr viel los was angenehmes Fahren bedeutete.

ca.360km / 6,5 Std (reine Fahrtzeit ohen Pausen)



Tag 4

Die Heimreise führte uns bei Nebel und Regenwetter von Piesendorf über den Gerlospass (1507m) und durch das Zillertal. Aufgrund der weiten Fahrt und des Wetters entschlossen wir uns abermals die Autobahn zu nehmen und so ging es dann bei nasskalten +10°C Richtung Arlbergpass (1793m) welchen wir wegen Sanierungsarbeiten im Tunnel bei hohem Verkehrsaufkommen im Schritttempo überquerten. Die ersten „trockenen“ Kilometer an diesem Tag gab es erst nach der Grenze am Pfändertunnel wo wir dann kurz darauf den ersten Tankstop auf deutscher Seite nutzten um uns unserer Regenklamotten zu entledigen .
Ab jetzt ging es wieder auf bekannte Weise zurück nach Hause.



 
4 Tage, 1855km, 11 Pässe (einige doppelt)

 

Wir morgens am Start zur Glockner-Runde


 Edelweißspitze
 

Blick vom/mit Fuscher Törl


Fuscher Törl