Tour 2020

Ab nach Tirol 2020,
jetzt erst recht!!!


Tag 1
Anreise
 
Am letzten Juni Wochenende war es wieder soweit, die alljährliche Tour stand an und Treffpunkt war um 7.00Uhr an der Unterstmatt/Schwarzwaldhochstraße. Alle waren pünktlich  und somit konnten wir recht zügig los.
Unser Ziel, Berwang, lag noch in weiter Ferne (380km).
Der erste Teil der Strecke war wie so oft unspektakulär und führte uns durch den Schwarzwald nach Rottweil auf die A81 und weiter an und entlang des Bodensees bis nach Lochau(A). Hier entschlossen wir uns auf den Hausberg von Bregenz zu fahren, den 1064m hohen Pfänder. Der einzigartige Rundblick über den gesamten Bodensee und die Alpengipfel Österreichs, Deutschlands und der Schweiz machen den Pfänder bei Bregenz zum berühmtesten Aussichtspunkt der Region. Nach einem Fotostopp ging es auf kurvenreicher Route abwärts Richtung Scheidegg im Allgäu. Hier bogen wir wieder ab und überquerten bald wieder die Grenze nach Österreich (was wir im Verlauf noch öfters taten), vorbei an Doren und Hittisau erreichten wir schnell den Grenzübergang Balderschwang und somit auch den Riedbergpass (1407m). Nach zügiger Kurvenfahrt und einigen Kilometern Landstraße gelangten wir nach Sonthofen und später Bad Hindelang dann rollten wir flott übers Oberjoch (1178m) und verliesen Deutschland wieder über den Grenzübergang Schattwald. Durchs Tannheimer Tal und durchs Lechtal erreichten wir am späten Nachmittag unser Ziel, Berwang wo wir unser Basisquartier hatten. Hier gönnten wir uns erstmal unser wohlverdientes Feierabend-Bier.

ca. 380km, 5 Grenzübertritte, 3 kleine Pässe
und den ganzen Tag unterwegs


Blick vom Pfänder





Feierabend-Bier
 
Tag 2
Seenrunde

Nach einem ausgiebigen Frühstück war Start zu unserer heutigen Seenrunde. Leider war der Wettergott an diesem Morgen nicht sehr gnädig und es regnete ziemlich. Egal, was solls, Abfahrt. Das erste Ziel war schnell erreicht, der Plansee. Mit knapp 3 km² Fläche ist er der zweitgrößte natürliche See Tirols und bei gutem Wetter eine Augenweide aber so, nur bedingt schön.
Weiter über den Ammersattel und den Ettaler Sattel landeten wir in Garmisch, wir folgten der B2 und B11 und erreichten bei deutlich besserem Wetter den Walchensee. Hier wurden dann auch wieder die Regenklamotten im Tankrucksack verstaut und bei Sonnenschein rollten wir weiter entlang des Walchensees Richtung Jachenau und weiter zum Sylvensteinspeicher. Nach kurzem Fotostopp querten wir bei Achenwald wieder die Grenze und stoppten alsbald zur Mittagspause am Achensee. Nach der nötigen Stärkung rollten wir talwärts ins Inntal wo wir uns entschlossen, aufgrund des Zeitverlustes wegen dem Regen, ein Stück die Inntal Autobahn zu fahren. Ab Stams folgten wir wieder der Bundestraße und überquerten den Holzleitner Sattel (1126m). Über den Fernpaß erreichten wir schnell Schloß Fernsteinsee (und den gleichnamigen See). Auch hier ein kurzer Fotostopp und weiter bis zum Zugspitzblick (und natürlich wieder knipsen). Ab jetzt rollten wir zügig ohne Pause wieder zurück ins Hotel.

ca. 291km,
5 Seen und ein paar kleine Sättel und Pässe


Walchensee


nach dem Regen


Achensee


Zugspitzblick am Fernpaß


Tag 3
Kühtai / Zillertaler Höhenstraße

Bei deutlich besserem Wetter starteten wir nach dem Frühstück zum Kühtai, den Fernpaß runter und über den Holzleitnersattel fuhren wir gemütlich Richtung Mötz und weiter nach Haiming. Ab hier ging es wieder aufwärts, im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich auf den Haimingerberg. Wir folgten dem Kurvengeschlängel bis wir kurz vor Kühtai einen kurzen Stopp einlegen mussten. Nach einem Weidegitter auf der Straße war ein ca. 10 cm tiefes Schlagloch das wir ungewollterweise genau getroffen hatten. Zwei Mopeds trugen leichte Schäden davon (Rückstrahler abgerissen und Rücklicht gebrochen). Naja wir können es nicht ändern, also weiter bis Kühtai. Nach erfolgreichem Fotostopp und einer kurzen Bekanntschaft mit zwei Rollerpiloten die auch aus unserer Ecke kamen rollten wir wieder hinunter ins Inntal und fuhren auf die Autobahn um schneller ins Zillertal zu gelangen. Wir verließen bei Wiesing die Autobahn und befuhren die Bundestraße bis Ried wo wir in die Zillertäler Höhenstraße einstiegen. Durch ein unglaublich enges Kurvengeschlängel vorbei an unzähligen Aussichtspunkten mit bestem Blick ins Zillertal erreichten wir kurz nach Mittag das Zirmstadl auf 1800m Höhe wo wir erstmal eine Pause machten. So, noch ein paar Bilder gemacht und weiter über die ZH zu verschiedenen Aussichtspunkten mit beeindruckendem Bergpanorama der Zillertäler Alpen. Irgendwann ging es wieder bergab, und wegen den tollen Aussichten wo wir viel Zeit verloren hatten mussten wir auf unspektakuläre Weise  über Bundesstraße und Autobahn zurück zum Hotel. Lediglich der Holzleitnersattel und der Fernpaß (welcher zu unserem Erstaunen an allen Tagen top zu fahren war) lagen noch vor uns.

ca. 360km
mit einem atemberaubendem Bergpanorama und einem Drecksschlagloch


Kühtai


na die waren sich da nicht so einig


Kaiserschmarrn im Zirmstadl
                   

Bergpanorama der Zillertäler Alpen

Tag 4
Heimfahrt

Alles hat ein Ende und das leider viel zu schnell. So machten wir uns wieder auf den Heimweg, durchs Namlostal und Lechtal. Doch in Steeg war die Straße gesperrt da der örtliche Musikverein uns erstmal mit einem Ständchen empfangen hat, danke hierfür, da wird halt noch was für Motorradfahrer gemacht. Kurzer Beifall und weiter Richtung Hochtannbergpaß. In Au im Bregenzerwald wurde nochmal vollgetankt und wir machten uns auf zum letzten Anstieg über Damüls zum Furkajoch und hinab durchs Laternsertal nach Rankweil. So das wars mit den kurvigen Alpenstraßen, von jetzt an war endgültig nur noch Heimreise angesagt, Bodensee, BAB 81 bis Rottweil und über den Schwarzwald nach Hause.

ca. 370km
danke dem Musikverein Steeg



4 Tage, ca 1500km, keine Polizeikontrolle
(trotz Fahrverboten in Tirol, aber wir wären eh nicht betroffen gewesen)

und hier gehts zum Film:
www.youtube.com/watch