Tour 2021



Tour de Suisse 2021

Tag 1
In diesem Jahr startete unsere Tour anders als sonst, Treffpunkt war diesmal um 7.00Uhr am Corona Testzentrum in Bühl wo wir uns alle mal das Stäbchen in die Nase stecken ließen um im weiteren Verlauf Safe zu sein.
Das ganze Testprozedere war schnell erledigt und nach kurzer gemeinsamer Besprechung machten wir uns auf den Weg, Ziel der diesjährigen Tour war Cazis in Graubünden von wo aus wir tolle Pässerunden unter die Räder nehmen wollten aber dazu später mehr.
Wir fuhren durch Bühlertal zur Schwarzwaldhochstraße und im weiteren Verlauf nach Freudenstadt und weiter nach Horb auf die A81, wir mussten ja vorankommen.
An der Raststätte Hegau dann ein kurzer Stopp um die Testergebnisse herunterzuladen dann ging es auch zügig weiter Richtung Bodensee.
In Kressbronn mussten wir einen Stopp einlegen und wir zogen unsere Regenkleidung an da Petrus die Himmelsschleußen geöffnet hatte.
Die nächsten 30km war Regen angesagt.
An der Pfänder-Raststation ging es wettertechnisch wieder aufwärts und wir entledigten uns der Regenkombis. Nach dem Vignettenkauf rollten wir auf der Autobahn weiter Richtung Feldkirch.
In Rankweil verließen wir die Autobahn zum Tanken und wir benötigten auch eine kleine Stärkung die wir im Rankweiler Hof bekamen. Eigentlich wollten wir spontan übers Furkajoch und über Faschina fahren aber eine Sperrung hatte uns das leider vermiest, also dann halt weiter durch Feldkirch nach Lichtenstein.
Da keiner von uns hier ein Bankkonto besitzt mussten wir hier auch nicht anhalten.
Wir rollten so durch Lichtenstein ohne weiter Aufsehen zu erregen und verließen das Fürstentum bei Balzers wieder.
In der schönen Schweiz angekommen ging es zügig voran durch Maienfeld und Landquart nach Chur.
Da wir noch etwas Zeit hatten wählten wir den Weg über die Lenzerheide nach Tiefencastel wo wir dann rechts abbogen um über eine kurvenreiche Straße nach Thusis zu gelangen, von hier war es nur ein Katzensprung bis zu unserem Hotel in Cazis/Summaprada.


Jetzt erst mal ne Calanda-Stange



Tag 1, ca.451km

Tag 2
Nach der Kontrolle der Webcams auf den Pässen entscheiden wir uns heute die große Pässerunde zu fahren. Das Wetter sollte top werden und somit stand dem Vorhaben nichts im Wege.
Von Cazis rollten wir durch die Viamala Richtung Splügen, und weiter auf kurvenreicher Strecke über den 2114m hohen Splügenpass der Graubünden mit der italienischen Provinz Sondrio verbindet.


Splügenpass

In Chiavenna angekommen ging es weiter über die Landstraße nach Silvaplana über den 1812m hohen Malojapass wo wir dann am Silsersee einen tollen Ausblick hatten.


Silsersee

Ab Silvaplana ging es wieder aufwärts, zum 2284m hohen Julierpass der uns auf einer fast zu gut ausgebauten Passstrasse nach oben zog. Auf der Passhöhe angekommen gabs dann erstmal eine überteuerte Schweizer Bratwurst und wir fuhren durch eine atemberaubende Berglandschaft weiter entlang des Lai da Marmorera Stausees bis Tiefencastel. Hier führte uns das Navi dann auf die Albulastraße über die wir dann zum 2312m hohen Albulapass gelangten.


Albulapass

Da das Hospiz geschlossen war gab es hier keine Kaffeepause sondern nur einen kurzen Fotostopp dann ging es wieder bergab nach La-Punt und weiter entlang an Golfplätzen ("der schönen und Reichen") auf der Kantonalstraße 27 bis Susch. Hier führte uns der Weg über den letzten "Hügel" unserer Tagestour, den 2383m hohen Flüelapass. Hier oben war es mit knapp 9°C doch noch recht frisch und der Schottensee am Flüela Hospiz war noch ziemlich zugefroren. Wir hielten uns hier dann nicht lange auf und fuhren bergab in das ca. 800m tiefergelegene Davos  wo wir uns dann temperaturtechnisch gleich wohler fühlten. Jetzt waren alle Berge erklommen und das letzte Ziel des Tages war wieder unsere bescheidene Herberge in Cazis/Summaprada die wir auf direktem Wege durch Tiefencastel und Thusis ansteuerten.


Tag 2, ca.305km

Tag 3
Bei bestem Motorradwetter stand heute der Oberalppass, der Lukmanier und der San Bernadino auf dem Programm, also Abfahrt Richtung Bonaduz. Hier bogen wir auf die Versamer Straße ein.


Versamer Straße

Eine enge aber gut zu fahrende Straße, an der einen Seite die Felswand auf der anderen gehts abwärts ins Nirvana. Auch hier machten wir einen kurzen Fotostopp ehe es auf abgelegenen Sträßchen fernab der Hauptstraße weiterging Richtung Disentis. Hier machten wir den Schlenker zum 2044m hoch gelegenen Oberalppass
(den wir 2019 schon von der anderen Seite erklommen hatten).
Ein kurzer Stopp am Leuchtturm und es ging wieder durch unzählige Kehren abwärts nach Disentis und weiter durch das Val Medel zum Lukmanierpass auf 1916m Höhe.


Lukmanierpass

Hier war recht viel los und somit hielten wir uns auch nicht lange auf, es ging rasch weiter nach Biasca und Bellinzona, hier fuhren wir dann in östlicher Richtung auf der "13" bis zum Val Mesolcina, dann ging es auf unzähligen Kurven bergauf zum San Bernadino Pass auf 2067m Höhe.


San Bernadino Pass

Nach einer kurzen Stiefeldichtheitsprüfung im See starteten wir wieder um den Rückweg zum Hotel anzutreten. Hierbei fuhren wir wie am Tag zuvor, aber in umgekehrter Richtung durch Splügen und die Viamala zurück nach Cazis.

Tag 3, ca.450km

Tag 4
Alles hat ein Ende, somit auch mal wieder unser kleiner Alpentrip.
Der Heimweg war der gleiche wie die Anreise nur in anderer Richtung, durch Liechtenstein, Vorarlberg, und am Bodensee entlang wieder zurück in den Schwarzwald. Ein letzter Verabschiedungsstopp auf der Unterstmatt und jeder fuhr seines Weges in die Heimat.


Tag 4, ca.440km

Am Ende standen ca. 1750km auf der Uhr 
und das Fazit: 
Die Schweiz war wieder eine Reise wert, 
wir kommen bestimmt mal wieder.

und hier der Film dazu




Übernachtung:
Hotel Reich in Cazis/Summaprada
tolles Hotel mit gutem Essen und Garage für die Bikes
toll gelegen auf dem Weg zur Viamala und dem Splügenpaß

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