Tour 2022

Alpen-Tour 2022

Tag 1
22.06.22 Start unserer Alpen-Tour Richtung Slowenien. Treffpunkt war wie meistens die Unterstmatt an der B500. Der Blick hoch zum Schwarzwald verhieß nix gutes aber es war zum Glück trocken aber wolkenverhangen. Alle waren pünktlich am Treffpunkt so dass wir um 6.30Uhr durchstarten konnten, nächster Stopp Stockach-Ost wo wir unseren sechsten Mitfahrer aufsammeln wollten. Nach knapp 25km der erste Zwangsstopp, Regen, das musste eigentlich jetzt nicht sein, aber wir können es nicht ändern. Regenkombi angezogen und weiter ging es Richtung Stockach. Mit etwas Verspätung trafen wir am zweiten Treffpunkt ein und sammelten Bernd ein, die Regenkombis blieben noch an bis zu unserem ersten Tankstopp in Immenstaad. Schnelle Füllung und weiter ins Allgäu Richtung Scheidegg, Nesselwang, Roßhaupten, Staffelsee, Bad Tölz, Miesbach um dann bei durchwachsenem Wetter endlich am Spätnachmittag unser Hotel Gundl Alm am Spitzingsee zu erreichen. Der erste Tag war wettertechnisch recht durchwachsen aber noch OK.

ca. 450km 
ca. 6,5Std reine Fahrtzeit (+Pausen)






Tag 2
Morgens der erste Blick aus dem Fenster, naja weit sah man nicht, total neblig, warten wir mal ab wie es nach dem Frühstück aussieht. Kurz im Internet mal die Webcam von unserem ersten Tagesziel gecheckt, und siehe da, auf der Rossfeld Panoramastraße bestes Wetter und gute Sicht, passt. Also nach ausgiebigem Frühstück aufgesattelt und ab zur Tanke, Füllung, und los gehts. Zuerst mal nach Bayrischzell und den Sudelfeldpass hoch, da erst Donnerstag ist haben wir die Straße ziemlich für uns allein.


Kurzer Fotostopp und weiter Richtung Oberaudorf, Walchsee, Reit im Winkel und Stopp in Ruhpolding an der Biathlon Schießanlage. Kurz Füße vertreten, Bilder machen und was trinken, mittlerweile ist das Wetter bestens, nächstes Ziel die Rossfeld Panoramastraße. Weiter gehts nach Berchtesgaden und den Obersalzberg hoch bis zur Mautstation wo wir an einem Automat erstmal 5€ reinschieben um ein Ticket zu  bekommen. Nachdem wir das Prozedere gemeistert hatten ging es erstmal ca. 7km bergauf, bei sehr wenig Verkehr, zum Aussichtspunkt am Panoramarundweg. Hier oben hatten wir an diesem Tag echt Glück und eine tolle Fernsicht.


Nach ausgiebigem Fotostopp rollten wir wieder abwärts Richtung Hallein wo wir kurzfristig die Autobahn nahmen um vorwärts zu kommen. Bei Altenburg im Pongau verließen wir die A10 wieder und fuhren auf der Bundesstraße durch Radstadt, Obertauern zum Katschberg... und zack, Fehlnavigation vom TomTom und wir landeten auf der mautpflichtigen Tauernautobahn, Scheiße. Ab jetzt hieß es wieder Autobahn fahren bis Seeboden und dann ging es wieder auf der Bundesstraße weiter durch das Drautal und zum Abschluß noch über den Gailbergsattel(981m) bis zu unserem Tagesziel dem Bierhotel Loncium in Kötschach-Mauthen


(astreine Adresse)
jetzt erst mal eine Schwarze Gams !!!  
und den Abend gemütlich ausklingen lassen
ca. 370km
ca. 6 Std reine Fahrzeit (+Pausen)



Tag 3
Nach einem reichhaltigen Frühstück in tollem Ambiente starteten wir um unser eigentliches Ziel zu erreichen, Slowenien. Durchs Gailtal gings Richtung Hermagor und weiter zum Wurzenpass mit 18% Steigung teilweise anspruchsvoll zu fahren. Oben angekommen noch das obligatorische Bild mit dem russischen T34 Panzer und weiter ging es zum Vrsic-Pass.


Wurzenpass


Vrsic-Pass

Weniger mit seiner Höhe, vielmehr mit 51 nicht immer einfachen Kehren, weiß der Vrsic-Pass zu überzeugen, ein absolutes Erlebnis. Leider war die Passhöhe an diesem Tag arg überlaufen so das man nur noch auf der Straße kurz anhalten konnte. Also rollten wir wieder bergab und gelangten durch das Socatal und einem Tankstop in Bovec irgendwann zum Mangart. Leider war der Wettergott dagegen das wir hochfahren, es braute sich mordsmäßig was zusammen und hinter uns wurde es finster so das wir lieber das Weite suchten und über den Predilpass dem schlechten Wetter davonfuhren. Wir rollten vorbei am Predilsee Richtung Neveasattel (Sella Nevea) wo wir uns um die Mittagszeit eine Stärkung gönnten. Von hier aus ging es weiter nach Moggio, dem Einstieg in eine 26km lange kurvenreiche Strecke, hinauf zum Sella di Cereschiatis (1066m). Ein absoluter Geheimtip, wir hatten Glück und waren gänzlich alleine auf der Strecke. Nach kurzem Fotostopp fuhren wir weiter wieder Richtung Österreich. Leider begann es beim Nassfeldpass dann doch noch zu regnen und wir mussten die Regensachen auspacken so das wir bis Kötschach-Mauthen nass wurden. Aber was solls am Abend nach einem guten Esssen und ein paar hausgbrauten Bier war die Welt wieder in Ordnung.
ca. 270km
ca. 5 Std reine Fahrtzeit (+Pausen)

                             
                           hochdeutsche Version                                    badische Version                          


Tag 4
So , die Sachen waren gepackt und nach dem begleichen der Hotelrechnung und einem ausgiebigen tollen Frühstück im Hotel Loncium starteten wir wieder durch, nächstes Etappenziel Zwieselstein im Ötztal. Von Kötschach-Mauthen aus rollten wir durch das Lesachtal bis Sillian im Pustertal und weiter bis Toblach (Südtirol), hier ging es dann links ab Richtung Cortina d'Ampezzo und weiter zum Passo di Giau (2236m). Da war die Hölle los so das wir schnurstracks drüberfuhren und erst ein paar Kehren unterhalb der Passhöhe anhielten um ein paar Bilder zu machen. 
Nach einem ausgiebigem Fotostopp ging es weiter durch das Kurvengeschlängel der Dolomiten zum Passo Fedaia (2057m). Auch hier ein kurzer Halt und dann fuhren wir bergab nach Canazei, hier bogen wir noch vor dem Ortseingang ab zum Sellajoch. Auf halber Strecke fanden wir einen kleinen Gasthof wo wir uns eine kleine Stärkung gönnten und bei bestem Wetter eine grandiose Aussicht hatten.


 
Nach dem verdienten Mittagessen rollten wir hinauf zum Sellajoch (Passo Sella 2244m) und weiter nach Wolkenstein, Klausen, Brixen und Sterzing. Mittlerweile war es knapp 16.30Uhr und wir hatten den Jaufenpass fast für uns alleine, somit war eine flüssige Kurvenfahrt garantiert. Oben angekommen auf 2094m genossen wir erst mal den Ausblick und rollten dann zügig bergab nach St. Leonhard im Passeiertal wo wir auf die Timmelsjoch Hochalpenstraße abbogen. Auch hier war aufgrund der Uhrzeit mittlerweile wenig los, nur ein paar unerschrockene Mopedfahrer pfupferten noch mit ihren 50ccm Mopeds hoch. Die Jungs und Mädels gehörten zum Ötztaler Mopedmarathon der an dem Wochenende stattfand.


 
Oben am Timmelsjoch (2474m) angekommen gab es noch das obligatorische "Passfoto" ehe wir durch durch die Mautstelle fuhren (15€ ) und bergab nach Zwieselstein zu unserem Hotel rollten.
ca. 340km
ca. 7Std. reine Fahrtzeit (+Pausen)


badische Version

Tag 5
Heute stand der Heimweg an, nach dem Frühstück wurden die Mopeds gepackt und es ging bei bestem Bikerwetter das Ötztal vor. Nach einem letzten Tankstopp in Österreich bogen wir in Imst auf die Autobahn ab (das Namlostal und das Lechtal blieben uns dieses mal verwehrt da wir eine Duc im Fahrerfeld hatten) . Mangels Alternative und um voranzukommen blieben wir bis St.Anton auf der Autobahn und bogen dann ab um über den Arlbergpass (1793m), Flexenpass (1773m) und Hochtannbergpass (1679m) in den Bregenzerwald zu gelangen. Hier gab es dann in Au im "Uralp" die letzte Stärkung zur Mittagszeit ehe wir uns auf machten Richtung Bregenz und weiter nach Lindau am Bodensee, ab hier fuhren wir auf unserem üblichen Weg zurück in den Schwarzwald.


 
ca. 430km
ca. 7Std reine Fahrzeit
Fazit - genial,


 
Slowenien müssen wir nochmal genauer und länger erkunden inkl. den Dolomiten   
 (schon deswegen weil wir nicht aufm Mangart waren)

Kuhl war´s   ;-)

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